Objekt

Baubeschreibung

Die 4 Häuser werden jeweils unterkellert und verfügen neben einem Erd- und Obergeschoss über ein komplett ausgebautes Dachgeschoss mit großer Dachterrasse. Ergänzt wird die Bebauung durch eine separate Einzelgarage und Stellplätze. Die Gebäude werden an das städtische Versorgungsnetz (Fernwärme, Strom, Glasfaser usw.) angeschlossen. Die Vorgaben des Bebauungsplanes finden Beachtung. Die Häuser werden als KfW-70-Effizienzhaus gebaut.

Rohbau

Erdarbeiten:
Erdabtrag, Baugrubenaushub, Aushub für Fundamente und Gräben sowie Wiedereinfüllungen und lageweise verdichten nach Erfordernis. Filterschicht mit PE-Folienabdeckung unter der Stahlbetonbodenplatte.

Kanalisation:
Im Erdreich ab vorhandenem Abzweig der öffentlichen Kanalisation PVC-Rohre, Kontrollschacht an der Grundstücksgrenze, Rückstauverschlüsse, Putzstücke, Sinkkästen mit Geruchsverschlüssen und Kontrollschächte nach Erfordernis von Planung und örtlicher Lage.

Beton- u. Stahlbetonarbeiten:
Fundamente, Stahlbetonbodenplatte, Wände und Decken nach statischer Erfordernis.

Maurerarbeiten:
Tragende Außen- und Innenwände nach statischer Erfordernis und Planung. Außenwände nach Schall- und Brandschutzvorschrift; nicht tragende Innenwände als Gipsdiel- oder Gipskartonständerwände ausgeführt, jeweils je nach Erfordernis.

Klempnerarbeiten:
Dachrinnen, Fallrohre, Verwahrungen, Abdeckungen in Titanzinkblech/Alu; nach Detailplanung.

Dachabdichtungsarbeiten:
Dachabdichtung der Dachterrasse ohne Gefälle, Flachdachabläufe und Wärmedämmung nach Erfordernis; Beläge Betonwerksteinplatten in Riesel verlegt; Dachflächen mit extensiver Begrünung, Systemdachaufbau z.B. Fabr. Bauder oder ähnlich.

Heizung - Sanitär - Elektro

Heizung:
Zentrale Warmwasserheizung und Warmwasserversorgung mit allen Rohrleitungen wärmegedämmt nach DIN; Fernwärmeuntergabestation im UG. Die Rohrverteilung erfolgt auf der Rohdecke. Stahlradiatoren oder Heizplatten mit Thermostatventilen nach DIN, zum Teil werden Heizkörper neben Fenstern an Wänden angeordnet; Außentemperaturregelung.
Handtuchwärmekörper (z.B. Fabr. Zehnder) im Bad.

Sanitär:
Fallstränge und Anschlussleitungen von den Einrichtungsgegenständen zu den Fallsträngen aus Kunststoffrohr. Kalt- und Warmwasserleitungen aus Kupferrohr oder Metallverbundrohr, wärmegedämmt.
Einrichtungsgegenstände nach Musterkollektion mit verschiedenen Modellen z.B. der Fabrikate Duravit (D`CODE, STARCK III) Keramag u.a., in der Farbe weiß

Bad-OG:
1    Einbauwanne aus Acryl auf Wannenträger Größe  170  x  75 cm
1    Ablaufgarnitur mit Drehgriff
1    Einhebelwannenfüll- und Brausebatterie (z.B. Fabr. Hansa) mit Schlauch, Handbrause (z.B. Fabr. Hansgrohe) und Halterung
1    Waschtisch 60 x 51 cm
1    Einhebel-Mischbatterien für Kalt- und Warmwasser mit Luftsprudler und Ablaufgarnitur
1    Handtuchhalter, zweiarmig
1    Kristallspiegel, Größe  60  x  50 cm
1    Badetuchhalter
1    Wannengriff
1    Tiefspülklosett (wandhängend), Ringsitz, Deckel, Spülkasten eingefliest
1    Papierrollenhalter
1    WC-Bürste, einschl. Halterung
1    Duschwanne aus emailliertem Stahlblech auf Wannenträger, Größe 75 x 90 cm, mit niedrigem Einstieg
1    Einhebel-Wannenfüll- und Brausebatterie mit Schlauch, Handbrause und Brausestange

WC-EG:
1    Tiefspülklosett (wandhängend), Ringsitz, Deckel, Spülkasten eingefliest
1    Papierrollenhalter
1    Handwaschbecken mit Hebelmischer, 
Größe  45  x  33 cm
1    Handtuchhaken
1    Kristallspiegel, Größe  40  x  30 cm
1    WC-Bürste, einschl. Halterung

Küche: Die Abluftführung für die bauseitige Ablufthaube erfolgt über einen Mauerdurchbruch in der Außenwand. Anschlüsse für Kalt- und Warmwasser sowie Abwasser für Kücheneinrichtungen.
Elektro: Ausführung gemäß DIN-VDE Vorschriften
Ausstattung gemäß DIN 18015-2.
Das Gebäude wird über einen Niederspannungsanschluss 230/400V der Stadtwerke versorgt. Zählerkasten einschl. Sicherungen im Keller.
Anschlussfahnen führen von den Fundamenterdern zu den Potentialausgleichsschienen im Technikraum.
Elektroleitungen unter Putz, im Keller auf Putz. In den Geschossdecken werden die Elektrokabel und Leerrohre in die Betondecke eingelegt.
Hauptanschluss für Telefon gem. Versorgungsunternehmen, im Haus sternförmige Verteilung mit Fernmeldekabel; Antennenkabel als Koaxialkabel sternförmig vom Hausverteilpunkt bis zu den Anschlussdosen.
Schalter und Steckdosenabdeckungen wahlweise in weiß (ähnlich RAL9010) oder alpinweiß (ähnlich RAL9016). Schalterprogramm Jung AS500.

Hauseingang:
1    Außenleuchte mit Schalter, Briefkasten- und Siedle oder Jung TKM-Sprechanlage mit Klingeldrücker

Wohnen/Essen:

    3    Ausschaltungen mit je 1 Brennstelle
    1    Schutzkontaktsteckdose 2-fach
    1    Schutzkontaktsteckdose 3-fach
    2    Schutzkontaktsteckdosen 1-fach
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach unter dem Lichtschalter
    1    Rundfunk- und Fernsehanschluss
    1    Telefonanschluss
    1    Sprechstelle

WC:

    1    Ausschaltung mit Wand- oder Deckenbrennstelle, gem. Planung
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach unter dem
 Lichtschalter

Küche:

    1    Ausschaltung mit 1 Brennstelle
    2    Schutzkontaktsteckdosen 2-fach über 
Arb.-Platte
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach über 
Arb.-Platte
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach für 
Kühlschrank
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach für 
Dunsthaube
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach unter dem 
Lichtschalter
    1    Kraftstromanschluss 400V/16A für 
Elektroherd
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach für 
Spülmaschine

Flur/Eingangsbereich:
    1    Wechselschaltung mit 1 Brennstelle
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach unter dem Lichtschalter

Schlafen:
    1    Kreuzschaltung mit 1 Brennstelle
    2    Schutzkontaktsteckdosen 2-fach am Bett
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach unter dem Lichtschalter
    1    Rundfunk-und Fernsehanschluss
    1    Leerdose für zusätzlichen Telefonanschluss

Zimmer-OG:
    1    Ausschaltung mit 1 Brennstelle
    2    Schutzkontaktsteckdosen 1-fach
    1    Schutzkontaktsteckdose 3-fach
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach unter dem Lichtschalter
    1    Rundfunk- und Fernsehanschluss
    1    Leerdose für zusätzlichen Telefonanschluss

Bad:
    1    Serienschaltung für 1 Wand- und 
1 Deckenbrennstelle
    1    Schutzkontaktsteckdose 2-fach

Zimmer/Studio-DG:
    1    Ausschaltung mit 1 Brennstelle
    2    Schutzkontaktsteckdosen 1-fach
    1    Schutzkontaktsteckdose 3-fach
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach unter dem 
Lichtschalter
    1    Rundfunk- und Fernsehanschluss
    1    Leerdose für zusätzlichen Telefonanschluss

Flur-OG:
    1    Brennstelle mit Schaltung
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach unter dem Lichtschalter
    1    Sprechstelle

Terrasse + Dachterrasse:
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach höhere 
Schutzart, abschaltbar von innen (Wohnzimmer)
    1    Ausschaltung (innen) mit 1 Brennstelle

Garage:
    1    Ausschaltung einschl. Deckenleuchte
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach unter dem 
Lichtschalter

Nebenräume Keller 1 + 2:
    1    Ausschaltung einschl. Deckenleuchte
    1    Schutzkontaktsteckdose 1-fach unter dem 
Lichtschalter

Technik:
    1    Deckenauslass
    1    Steckdose
    1    Anschluss Waschmaschine
    1    Anschluss Trockner (Kondensattrockner)

Ausbau

Hauseingangstür:
Thermisch getrennte Leichtmetallkonstruktion (Alu), pulverbeschichtet, mit Glasausschnitten nach Detailplanung und Musterkollektion der KWE.

Schreinerarbeiten:
Alle Innentüren wahlweise in Buche furniert, Decora Echse weiß oder in weiß, Holzzargen, Buntbartschloss, Drückergarnitur wahlweise Alu/Edelstahl nach Musterkollektion der KWE.

Gipserarbeiten:
Wände in Gipsputz, Dachuntersicht mit Gipskartonplatten verkleidet, bzw. gespachtelt; Außenputz als Reibeputz auf Vollwärmeschutz nach Wärmeschutznachweis; Wände und Decken - Nebenräume/UG unverputzt, geweißelt.

Fliesenarbeiten:
Bad und WC mit keramischen Platten raumhoch gefliest, Bodenfliesen in Bad, WC und Küche, Fliesenspiegel in der Küche bis 5 qm nach Küchenplanung, jeweils nach Musterkollektion der KWE.

Glaserarbeiten:
Alle Fenster in Kunststoff, weiß, isolierverglast, umlaufende Dichtungen, verdeckte Einhandbeschläge, je Raum mind. 1 Drehkippbeschlag sonst Drehflügel oder feststehende Elemente, Aluminiumaußensimse, Fenster nach Detailplanung.

Rollladenarbeiten: Vorbaukunststoffrollläden an allen Fenstern, eingeputzt, ausgenommen Nebenräume/UG, WC-Fenster und Fenster Dachgeschoss Ostseite.
Natursteinarbeiten: Innenfensterbänke aus Naturstein, Granit, gem. Mustervorlage KWE, (Ausführung nur bei gemauerter Brüstung, in Küche, Bad und WC gefliest), 3 cm Putzüberstand.
Estricharbeiten: In Wohngeschossen schwimmender Estrich auf Wärme- und Trittschalldämmplatten.
Bodenbeläge: Im Wohn-/Esszimmer und Eingangsflur/EG wahlweise Parkett, Laminat oder Fliesen, in den übrigen Wohnräumen und Fluren Velour- oder Schlinge-Teppichböden z.B. Fabrikate Vorwerk, Nordpfeil u.a., jeweils nach Musterkollektion der KWE.
Maler- und Tapezierarbeiten: In allen Wohnräumen an Wänden und Decken Raufaser mit weißem Dispersionsanstrich außer an gefliesten Flächen und in den Nebenräumen im UG, Decken zuvor gespachtelt; Holzteile im Außenbereich werden mit Holzschutzfarbe gestrichen.
Schlosserarbeiten: Garagentor mit farbig beschichtetem Stahlblech. Sonstige Stahlteile z.B. Brüstungsgeländer feuerverzinkt.
Treppen: Lackierte Stahlkonstruktion mit Buche-Handlauf und Holztrittstufen, Buche stabverleimt.
Sicherheitspaket: Haustüre mit Sicherheitsschloss und 3-fach Verriegelung, Fenstergriffe im EG abschließbar, Lichtschachtroste und Rollläden im EG gegen abheben gesichert.

Außenanlagen

Landschaftsgärtnerische Anlage von Rasenflächen, Pflanzungen, Terrassen und Zugangswegen. Garagen mit Dachbegrünung, Außenbeleuchtung nach Planung und Erfordernis. 1 Außenwasserhahn.

Allgemeine Hinweise zur Baubeschreibung: Maßgebend für die Bauausführung sind die abgestimmten Werk- und Detailpläne der beauftragten Planer sowie behördliche Auflagen.
Eingezeichnete Möblierungen geben nur Stellmöglichkeiten an.
Naturprodukte wie Holz, Granit und Keramik können in Farbton, Struktur und Maserung erheblich abweichen. Wir weisen darauf hin, dass
•    trocknungsbedingte Haarrisse an Wänden und Decken
•    Außentemperatur und Luftfeuchtigkeitsabhängige Tauwasserbildung im UG
•    Nachbehandlung von Holzteilen, die der Witterung ausgesetzt sind (Nachstreichen ca. alle 2 Jahre notwendig)
•    Nachbehandlung von dauerelastischen Anschlussfugen
•    Setzungen im Bereich von Arbeitsräumen keine Mängel im Sinne der Gewährleistungsbestimmungen sind.