Die Orte
Deckenpfronn

Ein liebenswerter Ort will Deckenpfronn für alle Menschen sein, die hier leben oder neu Heimat finden wollen, die als Besucher freundlich aufgenommen sein oder unsere Freude bei den traditionellen Festen oder bei den kulturellen Zehntscheuerabenden teilen möchten.
Deckenpfronn möchte ein Ort bleiben, der sich zu seiner dörflichen Eigenart bekennt und sich dabei gleichzeitig dem Wandel der Zeit stellt. Menschliche Zugehörigkeit zu diesem Ort zu fördern und Deckenpfronn als Heimatboden spürbar machen - das ist der bleibende Auftrag in und für diese Gemeinde.
Lebenswertes Deckenpfronn für jung und alt
Der fast 3.000 Einwohner zählende Ort liegt verkehrsgünstig und doch inmitten einer noch freien Landschaft auf einer Meereshöhe von 572 m (Standort Rathaus). Die A 81 ist 5 km entfernt, eine neue ortsdurchfahrtsfreie Straße verbindet mit der "großen weiten Welt", und doch ist eine ganz eigene Handschrift in dieser von Wäldern umgebenen "Grenzgemeinde" bewahrt worden.
Deckenpfronn gehört zum Oberen Gäu - der offene Blick hinunter zur nahen Stadt Herrenberg und auf die Berge der schwäbischen Alb machen dies deutlich. Am Westrand des Ortes beginnt der zusammenhängende nördliche Schwarzwald.
Die fruchtbaren Lössböden gehen über in die Hecken- und Heidelandschaft. Geologisch ist hier die Grenze zwischen Muschelkalk und dem Buntsandstein, Wasserläufe nehmen in Deckenpfronn verschiedene Richtungen und auch Grenzen des Sprachdialektes sind hier zu spüren.
Das hat auch schon immer zu politischen Grenzen geführt - früher waren es die Länder Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern, heute sind es die Grenzen der Regierungsbezirke Stuttgart und Karlsruhe und die Kreisgrenze zwischen Böblingen und Calw.
Wo Grenzen sind, ist die eigene Kraft gefragt. Deckenpfronn ist darum selbständig geblieben und behauptet sich als kleinste der 26 Gemeinden des Landkreises Böblingen im Land Baden-Württemberg.
Der Aufbruch in eine zukunftsweisende Bewahrung des selbstständigen Ortes verstärkt sich, Deckenpfronn ist gesuchter Wohnort für den Ballungsraum Böblingen/Sindelfingen, seit 1980 gibt es an der B 296 ein zusammenhängendes Gewerbegebiet mit heute 40 mittelständischen Betrieben, der Ortskern hat in einer über 10-jährigen Sanierung eine neue Struktur für Dienstleistung und Wohnen erhalten. Doch dabei ist die historische Bindung nicht verloren gegangen.
Die Zehntscheuer als Teil des vom Dorfbrand 1945 verschonten Ensembles ist seit 1987 ein Bürgerhaus mit einer anspruchsvollen Kulturreihe. Dort ist auch als Geschichtsspiegel das sehr beachtete Dorfmuseum eingerichtet.
In einem 6 ha großen Sportzentrum ist seit 1980 eine Gemeindehalle mit bis zu 800 Sitzplätzen der Mittelpunkt, um den sich 3 Fußballplätze, 4 Tennisplätze und der Festplatz gruppieren.
Die über 20 Vereine des Ortes prägen zusammen mit den Kirchen und der Gemeinde das gesellschaftliche Leben im Ort, der für seinen bürgerschaftlichen Zusammenhalt bekannt ist.
Unsere Kinder finden in der im Jahr 2000 nochmals erweiterten Gottlob-Ernst-Grundschule einen hervorragenden Start ins Leben, zuvor werden sie in 2 Kindergärten und einer Kinderspielgruppe vorbereitet. Die Senioren haben im Seniorenzentrum ihre eigene Heimat - 23 Seniorenwohnungen, eine Seniorentagesstätte und Begegnungsangebote stehen in großer Vielfalt bereit.

